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Der wissenschaftliche Beirat
Die Beiräte stellen sich vor
Um Ihre Zeitschrift zu der fundierten Hilfe zu machen, die Sie brauchen, arbeiten zahlreiche Menschen Hand in Hand. Dazu gehören u.
a. Autorinnen, Autoren, die Redaktion, Gestalter und: der wissenschaftliche Beirat. Dieses Gremium aus namhaften Expertinnen und Experten aus Fachdidaktik, Wissenschaft, Lehrerbildung und Schule plant und entwickelt gemeinsam mit der Redaktion das Konzept und die Themen der Zeitschrift. Ohne seinen kompetenten Blick „von außen”, die fachlichen Impulse und intensive Beratung wäre die Qualität Ihrer Zeitschrift schlicht nicht die, die Sie kennen und schätzen.
Wer verbirgt sich hinter dem abstrakten Begriff „Beirat”? Und was sind die individuellen Motive, an der Zeitschrift GRUNDSCHULE mitzuarbeiten?
Dr. Joachim Appel
Dr. Joachim Appel ist Professor für englische Sprache und ihre Didaktik an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg. Schwerpunkte seiner Forschungstätigkeit sind u. a.: Professionalität und Erfahrungswissen von Lehrerinnen und Lehrern für Fremdsprachen, die neuere Geschichte des Fremdsprachenunterrichts, qualitative Forschung, verbale Interaktion im Fremdsprachenunterricht der Grundschule.
Warum ich im Beirat der Zeitschrift GRUNDSCHULE mitarbeite:
„Seit etwa zehn Jahren setze ich mich als Ausbilder und Forscher mit dem frühen Fremdsprachenlernen auseinander. Dieses stellt nach wie vor eine Herausforderung für alle Beteiligten dar. Mein Anliegen ist es, in der Zeitschrift GRUNDSCHULE durch kritische Information und praktische Handreichungen zur Qualität des früh beginnenden Fremdsprachenunterrichts beizutragen.”
Helge Daugs
Helge Daugs ist Schulrat der Hansestadt Lübeck und war zuvor mehrere Jahre als Lehrer und Schulleiter an verschiedenen Schulsystemen im Grund- und Hauptschulbereich tätig. Nebenamtlich hat er sich in dieser Zeit außerdem im IPTS und IQSH in Schleswig-Holstein in der Aus- und Fortbildung für den Fachbereich Deutsch engagiert.
Warum ich im Beirat der Zeitschrift GRUNDSCHULE mitarbeite:
„Ich habe die Erfahrung gemacht, dass immer mehr Lehrkräften – bedingt durch ihre hohe Arbeitsbelastung – nach der Ausbildung droht, den Anschluss an aktuelle Tendenzen in Pädagogik und Didaktik zu verlieren. Die Fachzeitschrift GRUNDSCHULE ist ein sehr gut geeignetes Instrument gegen diese Entwicklung. Sie gibt Anregungen, fördert Kooperation und initiiert kritische Diskussionen. Dadurch erleichtert sie Lehrerinnen und Lehrern die Weiterentwicklung und Verbesserung ihres Unterrichts – für ihre Schülerinnen und Schüler. Aus diesem Grunde freue ich mich, an dieser Zeitschrift mitarbeiten zu dürfen.”
Dr. Iris Füssenich
Dr. Iris Füssenich ist Professorin für den Förderschwerpunkt Sprache und Kommunikation an der Fakultät für Sonderpädagogik der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg mit Sitz in Reutlingen. Seit 2006 ist sie für die wissenschaftliche Begleitung bei der Impelemtentierung des Orientierungsplans für die badenwürttembergischen Kindergärten Schwerpunkt Frühförderung zuständig. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind: Mehr- und einsprachige Kinder im Dialog fördern; Prävention von Analphabetismus in der Primarstufe.
Warum ich im Beirat der Zeitschrift GRUNDSCHULE mitarbeite:
„In Zeiten, in denen Kinder mit Unterstützungsbedarf verstärkt Grundschulen besuchen, möchte ich durch meine Mitarbeit in der Zeitschrift GRUNDSCHULE dazu beitragen, Lehrerinnen und Lehrern Hilfestellungen und Anregungen für die Praxis zu geben. Außerdem möchte ich die GRUNDSCHULE Lehrenden - sowie Institutionen der Aus- und Weiterbildung näherbringen -, die nicht in einer Grundschule unterrichten.”
Weitere Informationen finden Sie unter www.ph-ludwigsburg.de
Dr. Dietlinde Granzer
Dr. Dietlinde Granzer studierte Lehramt an Grund- und Hauptschulen an der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd. Sie promovierte an der Pädagogischen Hochschule in Karlsruhe in Pädagogik und war als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Pädagogischen Hochschule in Schwäbisch Gmünd tätig. Von 2005 bis 2009 arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen an der Humboldt-Universität zu Berlin. Seit Mai 2009 leitet sie die Überregionale Arbeitsstelle Frühkindliche Bildung beim Regierungspräsidium Stuttgart."
Warum ich im Beirat der Zeitschrift GRUNDSCHULE mitarbeite:
„Die Zeitschrift GRUNDSCHULE ist informativ, tiefgründig, passt sich nicht jeder Modeerscheinung an und greift aktuelle pädagogische Themen auf, die im Beirat und in der Zeitschrift kontrovers diskutiert werden.”
Dr. Marianne Grassmann
Dr. Marianne Grassmann ist Professorin für Grundschulpädagogik mit dem Schwerpunkt Lernbereich Mathematik an der Humboldt-Universität zu Berlin. Die Schwerpunkte ihrer Forschungstätigkeit sind unter anderem Untersuchungen zum mathematischen Wissen von Schulanfängern in den Bereichen Arithmetik, Geometrie und Größen; mathematische Bildung im Vorschulalter; Untersuchungen zum mathematischen Denken und Problemlösen von Grundschulkindern sowie die Entwicklung von Unterrichtskonzepten, die den Kindern ihren Weg zur Mathematik ermöglichen.
Warum ich im Beirat der Zeitschrift GRUNDSCHULE mitarbeite:
„Die Arbeit im Beirat der GRUNDSCHULE ist mir wichtig, um die Lehrkräfte an den Schulen mit Ergebnissen der Forschung vertraut zu machen. Forschungsergebnisse müssen daher so dargestellt werden, dass deutlich wird, welche Schlussfolgerungen sich z. B. für die Unterrichtspraxis ergeben. Ich möchte dazu beitragen, dass Probleme im Fach Mathematik in der Zeitschrift behandelt werden, die die Kolleginnen und Kollegen in der Praxis bewegen. Vor allem wünsche ich mir mehr Reaktionen der Leserinnen und Leser, um verstärkt auf ihre Wünsche oder Probleme eingehen zu können. Theorie und Praxis müssen eng zusammenarbeiten.”
Dr. Uwe Hameyer
Dr. Uwe Hameyer ist Professor für Pädagogik, Direktor am Institut für Pädagogik der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, zugleich Direktor von Advanced Studies (AS), ebenfalls Universität Kiel. Seine Arbeitsschwerpunkte sind: Innovationsforschung im Schulfeld, Curriculumtheorie, Lernen und Lernarrangements, Schulentwicklung im internationalen Vergleich, Organisationsberatung und Projektmanagement. Seit 1998 Gastprofessuren in Schweden und Österreich.
Warum ich im Beirat der Zeitschrift GRUNDSCHULE mitarbeite:
„Mir ist die Beiratstätigkeit aus folgenden Gründen ein besonderes Anliegen:
- Wir binden unsere Arbeit immer in den Dialog zwischen Forschung, Praxis, Lehrerbildung und anderen Kooperationsfeldern ein;
- Wir unterstützen den ungeschminkten Austausch unterschiedlicher Auffassungen und Positionen;
- Wir versuchen immer auch, den Stand des Wissens zu einzelnen Themen für die Leserinnen und Leser zugänglich zu machen;
- Wir lernen viel voneinander und sind neugierig auf ungewöhnliche, kreative Sichtweisen;
- Wir möchten noch mehr „junge" Gedanken in die Diskussionen innerhalb der Beiratsrunde und somit in die Publikationen einbeziehen: keine stromlinienförmigen,sondern unverstellt klare und unerschrockene Sichtweisen; keine taktierenden, sondern echte, authentische Positionen.”
Weitere Informationen finden Sie unter www.hameyer.uni-kiel.de
Dr. Detlef Pech
Dr. Detlef Pech ist Professor für Grundschulpädagogik, Lernbereich Sachunterricht im Institut für Erziehungswissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin. Schwerpunkte seiner Arbeit sind politisch-historische Bildung von und mit Kindern (insbesondere Perspektiven von Kindern auf gesellschaftspolitische Zusammenhänge und Problemstellungen), der Bereich Bildung und Kinder, "Kinderkummer" (insbesondere sexualisierte Gewalt und ihre Prävention) sowie Jungensozialisation bzw. Jungenarbeit. Detlef Pech ist seit 2007 im Vorstand der Gesellschaft für Didaktik des Sachunterrichts (GDSU).
Warum ich im Beirat der Zeitschrift GRUNDSCHULE mitarbeite:
„Im Zuge der Schulleistungsstudien scheint sich alles nur mehr um den Erwerb der zentralen Kulturtechniken im Deutsch- und Mathematikunterricht der Grundschule zu drehen. Die Bedeutung einer allgemeinen Bildung, die im Zentrum des Sachunterrichts steht, geht in Bildungsstandards und Vergleichsarbeiten verloren. Die eigenständige Aufgabe des Sachunterrichts, Kinder zu unterstützen und zu stärken in ihrer Orientierung in der Welt und in einem möglichen Verstehen im Sinne eines Zugangs zur Erkenntnismethoden und deren Reichweite sehe ich als mein Anliegen - und die Zeitschrift GRUNDSCHULE als Ort, dieses Anliegen einzubringen, um auf die fundamentale Bedeutung des Sachunterrichts zu pochen."”
Dr. Uwe Sandfuchs
Dr. Uwe Sandfuchs ist Professor emer. für Grundschulpädagogik und Historische Pädagogik an der Technischen Universität Dresden. Er war zunächst mehrere Jahre Lehrer an Grund- und Hauptschulen und ist seither in der Lehrerausbildung tätig.
Warum ich im Beirat der Zeitschrift GRUNDSCHULE mitarbeite:
„Mein Anliegen ist die Verbindung von Theorie und Praxis. In der Lehrerausbildung habe ich daher berufsnahes Professionswissen vermittelt. Dabei standen Befunde wissenschaftlicher Forschung und deren Bedeutung für die Berufspraxis im Mittelpunkt.
Meine Arbeit im Beirat der GRUNDSCHULE verfolgt die gleiche Absicht. Die Zeitschrift wendet sich an Berufsanfängerinnen und -anfänger wie auch an erfahrene Lehrkräfte, denn Professionalisierung ist ein lebenslanger Prozess. Das kritische Interesse an neuen Entwicklungen und Erkenntnissen ist eine der Voraussetzungen für erfolgreiche Arbeit mit Grundschulkindern.”
Weitere Informationen finden Sie unter tu-dresden.de
Dr. Anita Schilcher
Dr. Anita Schilcher, ist Professorin für Didaktik der deutschen Sprache und Literatur an der Universität Regensburg. Sie ist ausgebildete Grundschullehrerin und arbeitete an Grund- und Hauptschulen. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen Kinder- und Jugendliteratur, Literaturdidaktik und Schreibdidaktik.
Warum ich im Beirat der Zeitschrift GRUNDSCHULE mitarbeite:
Die didaktische Forschung an Universitäten bleibt ohne Nutzen, wenn sie nicht Eingang findet in die tägliche Arbeit von Lehrerinnen und Lehrern. Die Zeitschrift GRUNDSCHULE ist ein Bindeglied zwischen universitärer Forschung und praktischer Umsetzung. Sie trägt dazu bei, die Professionalität von Lehrkräften zu stärken und die Anwendungstauglichkeit von Theorie auf den Prüfstand zu stellen. Damit ist sie Teil eines professionellen Diskurses im Bereich der Bildungsarbeit.
Dr. Peter Wendt
Dr. Peter Wendt, Dipl.-Päd., war Lehrer und Schulleiter sowie von 1998 bis Dezember 2005 als Schulrat in Kreis Ostholstein tätig.
Warum ich im Beirat der Zeitschrift GRUNDSCHULE mitarbeite:
„Als Lehrer in Grund- und Hauptschulen, später als Schulleiter, in Lehrerseminaren und in der Fortbildung, aber auch in Schulaufsicht, Beratung und Supervisionstätigkeit war es mir wichtig, innovative Prozesse für Grundschulen anzuregen und für zunehmende Schulqualität zu sorgen. Im Beirat für die Zeitschrift GRUNDSCHULE werden die vielfältigen Aspekte von Schulentwicklung diskutiert, und es wird Wert darauf gelegt, dass auch die Probleme und Schattenseiten dieser Entwicklungen in der Zeitschrift thematisiert werden. So können Lehrkräfte für den Schulalltag gestärkt werden, Anregungen erhalten und auf Probleme und Fehlentwicklungen aufmerksam gemacht werden. Mein Motto: Anregungen geben, Lehrkräfte stärken, vor Fehlentwicklungen warnen.”